EMS-Training (Elektromyostimulation)
Kurz, intensiv und schonend für die Gelenke: Beim EMS-Training werden die Muskeln zusätzlich zur eigenen Bewegung durch leichte Stromimpulse angeregt. So arbeiten viele Muskelgruppen gleichzeitig – und das in nur etwa 20 Minuten.
Bei TopFit trainieren Sie nicht allein am Gerät, sondern individuell angeleitet. Wir stellen die Intensität auf Ihre Konstitution und Ihre Ziele ein und achten darauf, dass das Training zu Ihnen passt.
Was ist EMS-Training?
EMS steht für Elektromyostimulation, also die elektrische Anregung von Muskeln. Das Prinzip kennt man aus der Physiotherapie, wo es seit den 1970er-Jahren eingesetzt wird. Inzwischen nutzen es auch Freizeit- und Leistungssportler als Ergänzung zum normalen Training.
Ein Muskel zieht sich normalerweise zusammen, weil ihm das Nervensystem einen elektrischen Impuls schickt. Beim EMS-Training kommt dieser Impuls zusätzlich von außen – über Elektroden, die direkt auf der Muskulatur aufliegen.
So funktioniert das Training
Sie tragen eine eng anliegende Funktionsweste mit Elektroden, die etwas angefeuchtet werden, damit die Impulse gut übertragen werden. Über ein Steuergerät regelt Ihr Trainer die Stärke der Impulse.
Währenddessen halten Sie einfache Positionen oder führen ruhige Übungen aus, zum Beispiel Kniebeugen, Ausfallschritte oder Stützübungen. Jeder Impuls fordert die Muskulatur zusätzlich. Das fühlt sich an wie ein deutliches Kribbeln oder Muskelspannen – Schmerzen gehören nicht dazu, die Stärke passen wir jederzeit an.

Das kann EMS-Training für Sie tun
Zeitsparend
Viele große Muskelgruppen werden in einer kurzen Einheit gleichzeitig beansprucht – ideal bei einem vollen Terminkalender.
Gelenkschonend
Es gibt keine zusätzlichen Gewichte und keine schnellen Bewegungen. Das entlastet Gelenke und Wirbelsäule.
Tiefe Muskulatur
Die Impulse erreichen auch Muskelschichten, die sich bei klassischem Krafttraining nur schwer gezielt ansprechen lassen.
Kräftigung und Haltung
Eine kräftigere Rumpf- und Rückenmuskulatur kann die Haltung verbessern und Rückenbeschwerden vorbeugen.
So läuft Ihr Training ab

- Im Vorgespräch sprechen wir über Ihre Ziele und Ihren Gesundheitszustand und klären, ob EMS für Sie geeignet ist.
- Sie ziehen die Weste an, wir stellen die Impulse ein und erhöhen die Intensität schrittweise.
- Sie trainieren etwa 20 Minuten mit einfachen Übungen, immer unter Anleitung und in Absprache mit uns.
- Danach gönnen Sie Ihrem Körper Erholung: Trinken Sie ausreichend Wasser und planen Sie zwischen den Einheiten genügend Pausentage ein.
Realistisch eingeordnet
Einzelne Studien zeigen, dass EMS Muskelmasse und Kraft steigern, Körperfett verringern und bei Rückenschmerzen helfen kann. Zugleich sagen Übersichtsarbeiten, dass die Forschungslage noch nicht für eindeutige Aussagen reicht.
EMS verbessert zudem weder Ausdauer noch Beweglichkeit. Deshalb empfehlen wir es als Ergänzung – zum Beispiel zusammen mit der LNB Bewegungslehre, bei der Beweglichkeit und Koordination im Mittelpunkt stehen.
Sicherheit geht vor
EMS ist für gesunde Menschen gut verträglich, aber nicht für jede und jeden geeignet. Ein ehrliches Vorgespräch gehört deshalb immer dazu.
Nicht geeignet bei
- Schwangerschaft
- Herzschrittmacher oder Herzrhythmusstörungen
- Epilepsie und anderen neurologischen Erkrankungen
- akuten Infekten oder Fieber
- fortgeschrittener Arteriosklerose, Durchblutungsstörungen oder starker Blutungsneigung
- Hautunverträglichkeiten
Vorher ärztlich abklären
- Diabetes
- Bluthochdruck
- Krebserkrankungen
- weitere chronische Vorerkrankungen
Bei jedem Training
- Nur unter Anleitung trainieren
- Intensität schrittweise steigern
- Ausreichend Wasser trinken
- Unwohlsein oder Schmerzen sofort melden
- Nicht übertreiben – zu viel kann Muskeln und Nieren belasten
Neugierig auf EMS? Sprechen Sie uns an
EMS ersetzt keine ärztliche Behandlung. Bei Vorerkrankungen sprechen Sie bitte vorher mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Termine nach Vereinbarung.